Die Begrüßung der Teilnehmer übernahmen Wolfgang Neukirchner, Leiter des Amtes für Ländliche Entwicklung Mittelfranken und Markus Liebich, 1. Bürgermeister der Stadt Leutershausen. In seinem Grußwort betonte Liebich die große Bedeutung eines verantwortungsvollen Umgangs mit der Ressource Wasser und die Notwendigkeit, kommunale Herausforderungen gemeinsam und vorausschauend anzugehen.
Im Mittelpunkt der Veranstaltung standen die Auswirkungen des Klimawandels auf den Wasserhaushalt sowie Möglichkeiten, Wasser langfristig in der Landschaft zu halten. Fachvorträge und Praxisbeispiele zeigten auf, wie durch Maßnahmen wie die Stärkung des natürlichen Wasserrückhalts, die Aufwertung von Gewässern oder eine angepasste Bewirtschaftung Böden und Landschaften widerstandsfähiger gegenüber Trockenperioden und Starkregen werden können.
Ein weiterer Schwerpunkt war die Vorstellung der Funktion eines sogenannten „Wasserkümmerers“. Diese soll als Bindeglied zwischen Kommunen, Grundstückseigentümern, Landwirten, Fachbehörden und weiteren Beteiligten wirken. Ziel ist es, Projekte zu initiieren, Akteure zu vernetzen und Maßnahmen für einen nachhaltigen Umgang mit der Ressource Wasser vor Ort zu begleiten.
Die Veranstaltung verdeutlichte, dass eine zukunftsfähige Wasserbewirtschaftung nur durch die enge Zusammenarbeit aller Beteiligten gelingen kann. Der Austausch zwischen den Kommunen und Fachleuten liefert dabei wertvolle Impulse, um den Herausforderungen des Klimawandels mit nachhaltigen und praxisnahen Lösungen zu begegnen.
Für die Stadt Leutershausen ist der nachhaltige Umgang mit der Ressource Wasser ein wichtiges Zukunftsthema. Der Schutz der natürlichen Lebensgrundlagen und eine vorausschauende Wasserbewirtschaftung sind zentrale Bausteine einer nachhaltigen Kommunalentwicklung. Deshalb beteiligt sich die Stadt gerne am fachlichen Austausch und unterstützt Initiativen, die dazu beitragen, Wasser als wertvolle Lebensgrundlage auch für kommende Generationen zu sichern.
